Autor Thema: Euer Pinguin  (Gelesen 1072 mal)

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Offline Baldrian

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Euer Pinguin
« am: März 18, 2004, 01:43:23 »
Moin,
ich wollt mal Fragen unter welcher Flagge denn euer Pinguin segelt.
Man hat bei Linux ja oft die Qual der Wahl. Gibt’s eigentlich bei Windows immer nur zwei Systeme zur Auswahl, kann man sich von Google bestimmt an die 200 Linux Versionen und Distributionen raussuchen lassen.
Deshalb wollte ich mal fragen welche Linux Distribution bei euch drauf ist und vor allem warum ihr euch für diese und warum gegen eine andere entschieden habt.


Also, bei mir läuft zurzeit Fedora Core 1.90 als Test für die 2 auf dem Rechner und ich bin damit im Moment sehr glücklich. Zu Fedora bekehrt, hat mich Hauptsächlich die Paketverwaltung. Ich find es klasse das man hier alles nutzen kann (up2date;yum;apt-get) das macht es einfach wenn ein Programm nicht will einfach das nächste zu nehmen. Wenn mir up2date blöd kommt nehme ich apt-get und alles funzt.  
Installations- Problehme hatte ich hier echt noch nie.
Leider ist die Sache mit den Paketen aber nicht nur toll. Fedora bietet bei der Installation bei der Paketauswahl so gut wie keine Individualität und installiert auch x Programme mit die kein Mensch braucht. So hat man nach der Installation meistens erst mal ein total verfettetes System was es abzuspecken gilt.
Beispiel: Debian mit X und KDE braucht vielleicht 500MB / Fedora nimmt sich dafür dann mal gerne an die 1500MB.
Leider gibt’s da bei der Installation kaum eine Möglichkeit mit weniger raus zu kommen, braucht die Minimalkonfiguration schon 500MB.

Auf meinem Server läuft Debian Woody, das ist schnell und schlank und für nen Server meiner Meinung nach genau das richtige.
Der braucht aber auch nicht hübsch und bunt sein wie mein Desktop Rechner.
Debian ist meiner Meinung echt eine super Linux Distri, allerdings hab ich mir so viele Nächte mit X-Server und Desktop Enviroment um die Ohren schlagen müssen das ich einfach nicht mehr zum vernünftigen Arbeiten gekommen bin.

Ansonsten hab ich noch SuSE und Mandrake probiert.
SuSE war meine Einstiegsdroge und ich war auch recht lange damit zufrieden, aber irgendwann hat mich Yast einfach derbe genervt, weil es nicht so wollte wie ich. Dann hab ich angefangen Yast immer zu umgehen damit alles so läuft wie ich es will, aber irgendwann hab ich mir gedacht: Hey, warum probierst du nicht einfach mal Linux ohne Yast aus.
Zu Mandrake nur soviel. Ich habs neulich Probiert, es ließ sich nicht Installieren, hat meinen MBR gekillt, ich hab die CDs in die Ecke geworfen.
Mag sein das es gut ist, aber ich glaub so schnell hol ich die CDs nicht wieder aus der Ecke raus. (es sei denn meine Frau will das ich Staubsauge) ;)
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von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken."

Offline dromeike

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Euer Pinguin
« Antwort #1 am: März 18, 2004, 08:00:41 »
Hallo,

für mich als absolutem Linux Neuling ist YAST eher vorteilhaft,
komme mir z.Zt. mit Linux ( SUSE 8.2 ) noch so vor als würde ich  eine neue Fremdsprache lernen.
Wenn ich dann irgentwann mehr Durchblick habe werde ich bestmmt auch andere Distributionen testen.
Unter den Linux-Experten gibt es ja einen intensiven "Glaubenskrieg " welches Linux denn nun das beste ist.


Viele Grüße
Detlef