Autor Thema: Spannendes Problem  (Gelesen 1486 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline madcat

  • Newsposter Spezial
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 399
  • Bewertung der Beiträge: 2
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
    • www.ge-itsolutions.de
Spannendes Problem
« am: Februar 07, 2007, 10:50:05 »
Hallöchen,
ich hatte gestern eine interessante Aufgabenstellung, die ich nicht befriedigend lösen konnte. Also es sollten 2 Notebooks via WLAN ins Internet verbunden werden. Dies ist nicht gerade eine Herausforderung, aber leider gab es in diesem besonderen Fall ein paar nette Hürden.
Ich habe ein Speedport 200 DSL Modem vorgefunden und auf bitte des Kunden einen WLan Router besorgt Netgear (WGR614). Eines der Notebooks hat einen VPN Tunnel eingerichtet um in ein Firmennetz zu verbinden, der andere ist nur für den privaten Spaß. Die Firma hat nun eine T-DSL Leitung zur Verfügung gestellt und gesagt, daß diese mit jedem beliebigen Provider gerne auch privat genutzt werden kann, wenn ein entsprechender Tarif beim Provider bestellt wird. Mein Kunde ist AOL-Kunde und hat nun aus seinem Standart-Tarif in einen DSL Tarif gewechselt.
Ich habe dann den Router aufgstellt und eingerichtet. So das das private Notebook einwandfrei funktioniert hat (incl. WPA-PSK Schlüssel und MAC-Adressenfilter usw.). Das Firmen Notebook hat da deutlich mehr Probleme gemacht. Der VPN-Tunnel ist so eingerichtet, daß beim starten der VPN Software automatisch über XP eine Breitbandverbindung über die T-DSL Leitung erstellt wird. Das macht natürlich der Router nicht mit, weil dieser ja so eingerichtet ist, daß sich das Modem bei AOL einwählt. Der Router ist so konzipiert, daß man wählen kann ob für die Internetverbindung eine Anmeldung erforderlich ist oder nicht. Wählt man ja, dann kann man seinen Provider Benutzernamen und sein PW eintragen und das Protokoll aussuchen. Wählt man Nein, dann eben nicht. Nun habe ich den Router auf nein gestellt um das Betriebssystem die Verbindung erstellen zu lassen. Doch dann unterstützt der Router das PPPoE Protokoll nicht und kriegt die Verbindung nicht zustande. Dei derzeitige Zwischenlösung ist: Soll der Firmenrechner benutzt werden wird der Router vom Modem getrennt und das Modem direkt an das Notebook angeschlossen. Soll der private Rechner genutzt werden wird das Modem wieder mit dem Router verbunden und der Rechner kann sich via WLAN verbinden. Dies kann aber nicht des Rätsels Lösung sein. Ich nehme gerne konstruktive vorschläge entgegen. Auch wenn mir nur ein anderer Router empfohlen wird.

gruß madcat
________________________________________________
I oughta give you a shot in the head for makin' me life in this dump.

Aus gegebenem Anlass weise ich hiermit ausdrücklich darauf hin, dass das von mir Geschriebene durchaus ironisch gemeint sein kann, aber nicht muss.

Offline Baldrian

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 2425
  • Bewertung der Beiträge: 28
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
    • ecarux.de
Re: Spannendes Problem
« Antwort #1 am: Februar 07, 2007, 11:52:53 »
Hm, aber wäre es nicht einfach möglich die VPN Verbindung so einzurichten, das keine extra Einwahl stattfindet sondern einfach nur die Netzwerkverbindung angegeben wird?
Ich hatte auch mal zwei Rechner im Haus die beide an einem Router hingen und einer der beiden Rechner hatte eine VPN Verbindung zu einem anderen Netzwerk. Das ging eigentlich Problemlos. Die Frage ist halt, ob der Router das zulässt. Ich weiß nicht wie es bei dem Speedport 200 ist.
"Was auch immer geschieht, nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken."

Offline madcat

  • Newsposter Spezial
  • Sr. Member
  • *
  • Beiträge: 399
  • Bewertung der Beiträge: 2
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
    • www.ge-itsolutions.de
Re: Spannendes Problem
« Antwort #2 am: Februar 07, 2007, 15:52:53 »
Das ist natürlich eine Variante. Allerdings kann ich nicht in die VPN Einrichtung eingreifen, da dies von den Firmenadmins eingerichtet wurde und ich keine Zugriffsrechte habe. Ich werde mich aber auf alle Fälle mal mit der Firma in Verbindung setzen.
________________________________________________
I oughta give you a shot in the head for makin' me life in this dump.

Aus gegebenem Anlass weise ich hiermit ausdrücklich darauf hin, dass das von mir Geschriebene durchaus ironisch gemeint sein kann, aber nicht muss.