Lehrbriefe für den Fernlehrgang PC-Techniker der Fernschule Weber > Lehrbrief 7

Anregungen zur praktischen Selbstbetätigung

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Eluikx:
Ja, sicher.
Beim installieren von XP wird man ja gefragt, wo es denn hinsoll.
Ich dachte immer das wäre fest an die Installation von xp gekoppelt und nicht zum bloßen unterteilen einer Festplatte zu gebrauchen.
Kuck an.
Gruß E.

kv-70:
Probiere das doch gleich mal aus und du wirst sehen ganz easy. :mrgreen:

Heiko:
Also ganz so easy ist es auch nicht, man sollte schon genau wissen was man macht !!!!!

Ließ Dir alles erst einmal genau durch, bevor Du andere Partitionen erstellst.


Gruß Heiko

Gesine:

--- Zitat von: kv-70 am März 06, 2006, 20:25:34 ---Fdisk ist richtig für Partition .
Wichtig das Du NTFS nimmst .


--- Ende Zitat ---

Verwechselt doch bitte nicht Partition und Dateisystem. Erst erstellt man eine Partition, und dann formatiert man diese. Wenn ich mit Fdisk die Partitionen erstelle ist es völlig Wurscht, ob ich hinterher NTFS, FAT, FAT16, Fat32 oder irgendeine von den 2 Dutzend Linux Dateisystemen in diesen Partitionen verwende.
 Und die Verwendung von NTFS macht nur dann Sinn, wenn ich auch die Sicherhheitsfunktionen von NTFS nutzen möchte. Also Zugangsbeschränkungen für bestimmte User einrichten will. Wenn ichg XP als einziger Nutze und dann ins Internet gehe mit vollen Admin-rechten, dann kann ich auch getrost auf NTFS verzichten, und FAT32 nutzen. Das macht es dann auch leichter mit anderen Nichtwindowsrechnern zu kommunizieren.

Gruß
Wilfried

kv-70:
Grundsätzlich ist das Dateisystem NTFS sichererals FAT32

Auf NTFS (New Technology File System) kann nur von Windows NT/2000 sowie XP aus zugegriffen werden. Auf die Verwendung von NTFS sollte bei Festplatten die weniger als400MB Speicherkapazität haben verzichtet werden, da die zugehörigen Systemstrukturen sehr viel
Speicherplatz einnehmen. Die Master File Table (MFT) stellt dabei die zentrale Systemstruktur des NTFS-Dateisystems dar. NTFS enthält mehrere Kopien der wesentlichen Teile der Master File Table, um eine
Beschädigung und/oder einen Datenverlust zu vermeiden. Genau wie FAT32 verwendet NTFS Cluster zur Speicherung von Dateien. Die Größe der Cluster ist jedoch nicht von der Festplatten- oder  Partitionsgröße abhängig. Es kann eine Clustergröße von nur 512 Byte festgelegt werden, unabhängig davon, ob
eine Partition über 500 MB oder 5 GB verfügt. Kleine Cluster reduzieren nicht nur die Menge an ungenutztem Speicher, sondern verringern auch die Dateifragmentierung, bei der Dateien auf viele unzusammenhängende Cluster verteilt werden, wodurch der Dateizugriff verlangsamt wird. Dank der Möglichkeit, kleine Cluster zu verwenden, bietet NTFS auf großen Laufwerken eine gute Leistung. Das NTFS-Dateisystem unterstützt zudem Hotfixing, einen Vorgang, bei dem fehlerhafte Sektoren automatisch entdeckt und markiert werden, damit sie nicht länger verwendet werden. Zudem bietet das NTFS Dateisystem unter Windows individuelle Rechtevergabe- und Sicherheitsoptionen.

Wenn Du den Computer in einem Netzwerk laufen hast, ist NTFS angebracht. Beachte jedoch, daß Du Win9x nicht mehr installieren kannst.
http://www.wintotal-forum.de/index.php/topic,1604.0.html


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Zudem meckert WinXP bei Partitionen über 32GB, sie seien nicht FAT-formatierbar (geht über Umwege natürlich trotzdem). Bei nem reinen Windows-System würde ich nur NTFS nehmen. MUSST Du Daten im selben Computer mit nem anderen OS austauschen, rate ich Dir zu wenigstens einer FAT32-Partition. Die kannste dann als Sammelstelle für alle OS nehmen.

Ich stelle mir gerade vor, ich müßte unter FAT32 eine volle 100GB Partition defragmentieren... Das Wochenende wär wohl im A....

Deswegen würde ich an deiner Stelle NTFS nehmen  :-D

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